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edel music Zwischenbericht 18.03.1999
Ad hoc
Die edel music AG (DE0005649511) , Europas größtes unabhängiges Tonträgerunternehmen, hat eines der bedeutendsten und ereignisreichsten Geschäftsjahre der Firmengeschichte erfolgreich abgeschlossen. 1998 konnte edel music bei Umsatz und Ertrag deutlich zulegen und die zum Börsengang im September 1998 gesteckten Ziele klar übertreffen. Die Prognosen für 1999 und 2000 habe man bereits zu Anfang dieses Jahres deutlich nach oben korrigiert, erklärte Vorstandsvorsitzender Michael Haentjes.
Getragen von einer großartigen Firmenkonjunktur stiegen bei einem relativ stagnierenden weltweiten Musikmarkt die Umsätze um 37,6 Prozent auf 284,4 Mio. DM. Gleichzeitig wuchs das Ergebnis vor Steuern (EBIT nach US-GAAP) 1998 um 92,3 Prozent auf 22,5 Mio. DM. Noch zum Börsengang prognostizierte das Unternehmen Umsätze im Volumen von 251,0 Mio. DM und ein Ergebnis von 17,6 Mio. DM für 1998. Beide Zielgrößen konnten damit klar übertroffen werden. Das DVFA/SG-Ergebnis je Aktie (nach US-GAAP) lag 1998 bei 3,13 DM (Vorjahr 1,20 DM).
Für das laufende Jahr erwartet edel ein Ergebnis je Aktie von 5,21 DM und für 2000 von 7,88 DM. Der Umsatz soll nach den derzeitigen Prognosen 1999 bei 400 Millionen DM liegen und im Jahr darauf 520 Millionen DM erreichen. Darin nicht enthalten sind mögliche, für 1999 geplante Akquisitionen.
Zu den Höhepunkten des abgelaufenen Geschäftsjahres zählten vor allem die Börseneinführung am Neuen Markt und die neuen Kooperationen, z.B. mit Disney oder EM.TV. Die bei edel music unter Vertrag stehenden Künstler erreichten 1998 mit ihren international verkauften Platten acht mal Platin- und 45 mal Goldstatus. Die eigene CD-Produktion in Röbel wurde um eine Druckerei erweitert und die Voraussetzungen für den Start der eigenen DVD-Produktion wurden geschaffen. Große Erwartungen verbindet das Hamburger Unternehmen mit der Erschließung neuer Technologien, ein Beispiel ist die DVD, und neuer Vertriebswege. Der "digitale download" via Internet wird nach Meinung von Haentjes die Möglichkeiten im Musikgeschäft deutlich erweitern. Die Preisgestaltung könnte variiert werden, z.B. durch Abo- oder Rabattsysteme, neue Kundengruppen erschlossen und bisher unrentable Nischenmärkte profitabel angegangen werden.
Nach vier Jahren Aufbauarbeit konnte edel die internationale Vertriebsstruktur erfolgreich komplettieren und ist heute in allen wichtigen Musikmärkten vertreten. In den nächsten Jahren soll das internationale Netzwerk noch weiter verdichtet werden; nicht nur auf der Vertriebsseite sondern auch bei Kreation und Produktion. Die zahlreichen 1998 eingegangenen Partnerschaften sollen weiter ausgebaut werden, zusätzliche Akquisitionen sind geplant. edel will zum bedeutendsten unabhängigen Spieler im weltweiten Musikgeschäft werden.
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